Wie soll ich meine Preise setzen?

Eine der häufigsten Fragen, die mir immer wieder gestellt wird, ist: Wie viel soll ich für mein Angebot verlangen? Hier findest Du eine Schritt für Schritt Anleitung, um den passenden Preis für Dein Angebot zu finden. Das ist deshalb so wichtig, um Deinen Umsatz, Deinen Cashflow, Deine Profitabilität und letztendlich Deine Jahresplanung zu berechnen. Wenn Du jemals Schwierigkeiten hattest, einen Preis für Dein Produkt oder für Deine Dienstleistungen zu bestimmen, bist Du nicht allein.




Deine Kunden müssen den Mehrwert erkennen

Wenn Deine Kunden das Gefühl haben, dieses Angebot sei wie für sie gemacht, werden sie den Wert Deines Produkts erkennen und entsprechend wertschätzen. Dann ist ihnen auch der Preis weniger wichtig. Vielleicht kennst Du das von Dir selbst, wenn Du etwas siehst, das Du unbedingt haben möchtest, weil Du weißt, dass es die Lösung für Dein Problem ist. Selbst, wenn Du das Geld noch nicht hast, sucht Dein Gehirn in diesem Moment automatisch nach Möglichkeiten, wie Du an das Geld kommen kannst.

Deshalb stelle Dir vorab folgende Frage:

Was ist der konkrete Mehrwert Deines Produkts?

Werde Dir über die Vorteile Deines Produkts klar und kommuniziere diese verständlich an Deine Zielgruppe. Wenn Deine Zielgruppe den Mehrwert Deines Angebots erkennt und ihn entsprechend wertschätzt, spielt der Preis keine große Rolle mehr.


Schritt für Schritt Anleitung für die Preisgestaltung Deines Angebots

1. Bestimme die Preispalette

Es ist wichtig, dass Du bei Deinen Produkten eine Dreierteilung vornimmst. Erstelle ein Produkt mit einem Einstiegspreis, einem mittleren Preis und einem hohen Preis. Diese Dreiteilung in Deinen Produkten ist wichtig, damit Dein Kunde immer eine Auswahl hat. Dabei entscheidest Du, wo Dein Niedrigpreis Produkt, Dein mittleres Preisprodukt und Dein Premiumprodukt liegt. 


2. Wo liegt Dein Produkt in der Preispolitik?

Ist es ein Produkt mit einem geringen Preis, dafür aber einer hohen Quantität? Oder hast Du nur eine geringe Anzahl, aber einen hohen Preis?

Beispiel: Aldi und Feinkostladen

Bist Du Aldi Konsument gehst Du bewusst dorthin, weil Du den niedrigsten Preis haben möchtest. Es ist okay für Dich, wenn es nicht alle Marken gibt, weil Du weißt, dass Du hier den niedrigsten Preis zahlst. Wenn Du eine Aldi Preispolitik wählst, wirst Du Dich am Ende immer über den Preis definieren.

Persönlich rate ich davon ab, sich über den Preis von der Konkurrenz abzuheben. Dadurch ziehst Du Kunden an, denen es weniger um die Qualität und Deine Arbeit geht, als darum, dass es möglichst billig ist. Wenn Du Fotograf bist und Dich über den Preis definierst, wirst Du irgendwann für 0 Euro arbeiten. Ich rate immer zu einer Nische, z.B. Hochzeitsfotograf in Berlin für Outdoor Hochzeiten. So kannst Du Dir einen Expertenstatus aufbauen und einen höheren Preis verlangen.

Ein Feinkostladen hat weniger Auswahl, verglichen zum Aldi Supermarkt.

Aber er weiß, dass die Kunden auch bereit sind, mehr zu bezahlen. Deshalb muss er gar nicht so viel anbieten

Wo befindest Du Dich auf der Skala der Preispolitik?
Bei Aldi, im mittleren Segment oder im Feinkostladen?

Ganz egal in welchem Segment Du Dich befindest, leg Dir eine Preispalette zu.

Hab für Dein Angebot immer ein Produkt mit niedrigem, mittlerem und hohem Preis.


3. Beziffere Deine Resultate

Beispiele für Resultate sind:

  • Mehr Zeit

  • Mehr Geld

  • Mehr Lebensqualität

  • Mehr Gesundheit


Gibt es eine Möglichkeit, dass Du berechnen kannst, wie viel Geld Deine Kunden mit Dir sparen können?

Ein Softwareentwickler würde das so formulieren: Mit meiner Software helfe ich Dir, im ersten Jahr Deiner Selbstständigkeit 15.000 € oder mehr zu sparen. Das Resultat hast Du damit beziffert.

Wenn es also ein Resultat gibt, das Du beziffern kannst, dann ist das sehr hilfreich.

Was kostet es Dich, wenn Du NICHT mit mir arbeitest? Auch diese Überlegung ist hilfreich.

Für mein Business Mentoring würde das bedeuten, wenn Du nicht mit mir arbeitest, wird es länger dauern, bis Du erfolgreich Deine Selbstständigkeit aufgebaut hast. Es wird länger dauern, bis Du nachhaltig zahlende Kunden anziehst. Du wirst mehr Fehler machen und mehr Geld in den Sand setzen. Das ist normal, weil ich es auch gemacht habe. Der Unterschied ist nur, Du kannst aus meinen Fehlern lernen und musst sie nicht selber machen.


Kommuniziere immer in Resultaten!

Du verkaufst nie die einzelnen Bestandteile des Programms, sondern immer Deine Resultate!

Hier geht's zum Podcast!


Hinterlasse mir gerne einen Kommentar:

Was denkst Du über die Methode?

Wie bestimmst Du Deine Preise?


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Jeanine Hurte Business Mentoring 

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14167 Berlin

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